BISCHÖFLICHES GYMNASIUM UND NEUBAU TURNHALLE Graz


Bauherr: Diözese Graz-Seckau, Graz
Standort: Lange Gasse 2, A-8010 Graz
Baubeginn: 04/2008
Fertigstellung: 09/2009
Bruttogeschossfläche Hauptgebäude: 27.098 m²
Bruttogeschossfläche Turnhalle: 1.845 m²
Umbauter Raum Hauptgebäude: 92.000 m³
Umbauter Raum Turnhalle: 15.800 m³
Baukosten Hauptgebäude: 11,3 Mio Euro
Baukosten Turnhalle: 3,2 Mio Euro

Im offenen Dialog mit dem Auftraggeber und den Nutzern war das Ziel: Offenheit, Licht, Großzügigkeit, Flexibilität und Zukunftsorientierung. Ein dermaßen imposanter Baukörper benötigt eine enstsprechende "Bauchzone", das bedeutet eine großzügige Eingangshalle, helle erlebnisreiche Erschließungen sowie Begegnungszonen für die verschiedenartige Nutzung auf allen Ebenen.

Aufbrechen der glatten Innenhoffassaden, ein Heraustreten aus dem Alten vor die Fassade, Tranpsarenz nach allen Seiten in den "Cubes". Ein Speisesaal mit Glasgang und offenem "Café" zum "Lindenhof".
Verstärkung der Innen- und Außenbeziehung. Die Kirche im Haus wieder "freischälen". Einen "Kirchplatz" mit offenen Nutzungsmöglichkeiten schaffen, um einen Ort der Sammlung, Versamlung, Aufführung und vielem mehr zu bieten.
Aufwertung des Kellergeschosses mit Werkräumen, Aufenthaltsräumen, Fitnessbereich mit unterirdischem Verbindungsgang zur neuen normgerechten Dreifachturnhalle.
Die Halle ist, gegenüber dem Schulvorhof und Park 3,5 Meter abgesenkt, um sich in den Bestand in der Lange Gasse (Biedermaier Vorstadthäuser) und dem Haupthaus maßstäblich einzufügen.
Die offene Glasfassade zum Park und das umlaufende Oberlichtband geben der Halle, in Verbindung mit der Holzvertäfelung einen hellen, warmen und freundlichen Charakter.
Die Verlegung des Internats sowie der Wohnbereiche für Priester und Studenten von der lärmbelasteten Grabenstraßenseite zur beruhigten Parkseite bedeutete einen massiven, jedoch unbedingt erforderlichen, baulichen Eingriff.
Das Ergebnis sind nun, teilweise mit Galerien ausgestattete, großzügige Räume mit angelagerten Gemeinschaftsräumen, die den Jugendlichen auch die erforderlichen Privatzonen und Rückzugsmöglichkeiten anbieten.