DOPPIO HOTEL Wien


Bauherr: EPS Rennweg Hotelerrichtungs- und Verwertungs GmbH
1100 Wien, Absberggasse 47
Standort: 1030 Wien, Rennweg 99
Zimmer Hotel: 155 Zimmer, 309 Betten
Stellplätze: 53 PKW, 4 Bus
Restaurant: 119 Sitzplätze
Baubeginn: 10/2010
Fertigstellung: 06/2012
Baukosten: 11,550.000 Euro

Mit dem Ende Juni 2012 eröffneten Doppio Hotel und seinem angrenzenden Bürobau, bekommt das Areal des T-Center St. Marx acht Jahre nach Fertigstellung seinen architektonischen und städtebaulichen Abschluss.

Fassadenmaterial, Fensterbänder, Dachneigungen, Höhenentwicklung und Gebäudeachsen des Doppio Hotels und Offices korrelieren mit dem T-Center St. Marx, ergänzen die Skulptur des Ur-Baukörpers und schaffen einen einheitlichen Charakter für das gesamte Areal. Denn mit der Gestaltung des T-Center St. Marx wurde von Architektur Consult auch ein genereller Gestaltungs- und Strukturplan für das Grundstück Nachbargrundstück erarbeitet. Neben diesem Erhalt eines monolithischen skulpturalen Charakter der gesamten Bebauung, waren ArchitekturConsult gestalterische Übergänge und die ebenso vordefinierte multifunktionale Struktur wichtig. Hotel- und Bürobau fügen dem lebendigen Mix somit weitere Schwerpunkte und Verknüpfungen hinzu.

Hotel Das Hotel schließt direkt an das T-Center, rückt aber weiter von der Straße ab, um dem „Spitz“ des Nachbars weiterhin freie Sicht zu gewährleisten. Zur Straße hin knickt die Scheibe ab dem vierten Geschoß, und mit einem weiteren ab dem 7. Geschoß. Dort wird eine flach aufsteigende Attika ausgebildet, die sich an ihrem höchsten Punkt mit dem Bürobau trifft. Das gesamte Dach wird außerdem mit einer Lamellenkonstruktion in Stahlleichtbauweise überdeckt – Form und Material gleichen sind so dem „Großen und Ganzen“ des Komplexes an und schaffen den monolithischen Charakter.

Die 155 Zimmer des Vier-Sterne-Hotels sind auf sieben Geschoße von einem mittigen Gang aus nach Osten und Westen orientiert. Den Haupteingang erreicht man über den Vorplatz und der Rinnböckgasse. Von dort gelangt man direkt in den Eingangsbereich. Die großzügige Lobby wird von einer langen Theke dominiert, die gleichzeitig Rezeption und Bar darstellt. Daran angeschlossen liegt das Restaurant und die Seminarräume. Vor dem Restaurant schafft eine Grünfläche Abstand und Distanz zum Straßenraum. Auch die Erschließung und die Fluchttreppe ist an den Längsseiten als Pufferzone situiert.

Fotograf: Franz Ebner, Wien