STYRIA MEDIA CENTER Graz


Bauherr: SMC Graz GmbH, Schönaugasse 64, 8010 Graz
Generalübernehmer: PORR Bau GmbH
Standort: Gadollaplatz 1, A-8010 Graz
Planungsbeginn: 2011
Baubeginn: 03/2013
Fertigstellung: 12/2014
Bruttogeschossfläche inkl. Parkgarage: 32.720m²
Nutzfläche Gesamt: 28.420m²
Nutzfläche Newsroom: 3.200m²
Nutzfläche Regelgeschoss: 1.170m²
Arbeitsplätze bei Vollbelegung: 1.200m²
Höhe: ca. 60m
Geschosse oberirdisch: 15
Stellplätze PKW: 226
Gesamtinvestitionsvolumen: rund 60 Mio Euro

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Das Grundstück liegt an der Conrad von Hötzendorfstraße gegenüber der Stadthalle. Es ist mit öffentlichen als auch privaten Verkehrsmitteln gut angebunden. Das Stadtzentrum ist in ca. 15 Gehminuten zu erreichen. Die Konzernzentrale der Styria ist ein multifunktionales Gebäude und bietet auf ca. 32.000m² BGF Platz für ca. 1200 Arbeitsplätze. Das Gebäude hat 15 oberirdische Geschosse und erreicht eine Höhe von ca. 60m. Es gliedert sich in Sockel und Turm. Der Sockel umfasst die öffentlichen Funktionen, Restaurant, einen Kindergarten, Handel, den Newsroom mit den Fernseh- und Radiostudios der Antenne Steiermark und die Hochgarage. Im Turm finden die Bürogeschosse der Styria und der Fremdnutzer, sowie die Skylobby Platz. Zwischen Sockel und Turm ist im 2. OG eine „Fuge“ als Trennung der 2 Bauteile angeordnet. Hier liegen die zentralen Konferenzräume. Eine Terrasse am begrünten Dach erweitert diesen Funktionsbereich. Das Gebäude rückt von der Straße zurück, sodass ein großzügiger öffentlicher Platz zur Stadthalle hin entsteht. Grünelemente des Parks schieben sich in die Randbereiche des Vorplatzes und verknüpfen so die Parkanlage mit dem befestigten Platz. Im Norden schließt ein öffentlich genutzter Park an. Dieser Freiraum gliedert sich in einen halböffentlichen und in einen privaten Bereich. Durch das Zurückrücken von der Straße und durch die, sich zum Park öffnende, Formgebung entstehen Außenräume mit unterschiedlich öffentlichem Charakter. Das Foyer ist von Platz und Hof zugänglich und verknüpft den Außenraum im Inneren. Bunte „Farbspritzer“ in Form von Bepflanzungen und Möbeln prägen die gesamten Außenanlage und die Dachgärten. Der Sockel wirkt monolithisch. Darüber erhebt sich der Turm, der durch gezielte Materialauswahl und starke Gliederung der Fassade im deutlichen Kontrast zum monolithischen Sockel steht. Die Form des Turmes verleiht dem Gebäude aus jeder Himmelsrichtung eine andere Erscheinung. Der Eindruck wechselt vom schmalen Turm bis zur Scheibe. Die Fassadengestaltung mit verschiedenfärbigen „Lisenen“ erzeugt dynamische Ansichten. Auch die Geschosseinteilung des Gebäudes wird relativiert und der Baukörper selbst betont. Nachhaltigkeit: Das Projekt wurde in LEED PLATIN zertifiziert. Die Stromerzeugung erfolgt teilweise durch Photovoltaikanlage für Stromladestationen PKW und Fahrräder. Kühlung/Heizung durch Grundwassernutzung und zusätzlich Fernwärme.

© Fotos: Franz Ebner, Wien
www.franzebner.at