IMF Tertia Lannach – neu Gerot Lannach

Der Gebäudekomplex der damaligen IMF Tertia GmbH wurde abschnittsweise aus fünf zusammenhängenden Bauteilen, die den Produktionsabläufen folgend strukturiert sind, errichtet. Als Kopfgebäude des Hallenkomplexes fungiert das dreigeschoßige Büro- und Laborgebäude, in dem Verwaltung, Sozial- und Schulungsräume und die Forschungsabteilung untergebracht sind. Dieses ist in herkömmlicher Stahlbetonbauweise mit Leichtbautrennwänden errichtet, wobei die äußere Form selbst schachtelförmig ist. Unterstrichen wird diese Geradlinigkeit durch eine Fassade aus großflächigen, schwarz-metallisé beschichteten Alucobond-Platten mit regelmäßig eingeschnittenen horizontalen Fensterbändern. Dieserart strahlt der Baukörper schlichte Eleganz und Seriosität aus.

Die Hallen selbst sind in Stahlbetongerüstbauweise mit silber eloxierten Alucobond-Fassadenplatten errichtet und mit speziellen Leichtbauwänden für die Pharmaindustrie unterteilt. Die Produktionshalle mit vier Produktionsstraßen und sogenannten „Reinraumarbeitszellen“ garantiert hohe räumliche Flexibilität bei zukünftigen Produktionsumstellungen. Die Medikamente werden in die Verpackungshalle übergeleitet, die mit ihren 17 Verpackungslinien die größte ihrer Art in Österreich ist. Schlussendlich landet die fertig verpackte Ware im Hochregallager mit 11.000 Palettenplätzen. In diesem neuen Baukörper ist auch die Kommissionierung der Produkte für den Versand integriert. Als eigenständiger fünfter Bauteil wurde eine Haustechnikzentrale errichtet.

 

Fotonachweis: Paul Ott

Kategorie: Handel/Gewerbe
Standort: Industriestraße 1, 8502 Lannach
Jahr: 2007
Status: Fertiggestellt
Auftraggeber: IMF Tertia GmbH, 8502 Lannach
BGF: 27.952 m²
Leistung: alle Leistungsphasen