ELIN EBG Weiz


Bauherr: Elin EBG Motoren GmbH, Weiz
Standort: Elin Motoren Straße 1, A-8160 Weiz
Bauzeit: 03/2008-04/2009 Planungsbeginn: 08/2007
Baubeginn: 03/2008
Fertigstellung: 01/2009
Grundstücksfläche: 49.955 m²
Bruttogeschoßfläche Büro: 5.440 m²
Bruttogeschoßfläche Produktion: 15.927 m²
Umbauter Raum: 193.671 m³
Gesamtkosten: 22 Mio Euro

Durch Lage und Form des Grundstücks und die Vorgaben der Produktionslogistik wurde eine L-förmige Bebauung entwickelt. Die 240 Meter lange, vierschiffige Produktionshalle erstreckt sich über die gesamte Grundstückslänge. Im Osten findet die Halle mit der überdachten Zufahrt für Eisenbahn- und LKW- Zulieferung Ihren Abschluss. Westlich wird das Grundstück von der Bundesstraße begrenzt, über die die Zufahrt erfolgt. An dieser Straße liegt der „Kopf“ der Anlage, das dreigeschossige Bürogebäude. Die Erschließung ist entlang einer Achse organisiert, die längs durch das Bürogebäude gelegt wurde. Vom Besucherparkplatz kommend, betritt man es durch den Haupteingang, welcher in das 5 Meter hohe Foyer mit Empfang und Bar führt. Daran angelagert befinden sich die Kantine, Besprechungsräume, mit direktem Zugang auf eine Terrasse am Wasser, und das Stiegenhaus. Durch den Nebeneingang gelangen die Mitarbeiter hier in die oberen Geschosse der Büros oder, der Achse folgend, vorbei an den Umkleiden in den Produktionsbereich.
Die Bürogeschoße sind als Großraumbüros mit Kommunikationszonen konzipiert. Das Atrium (mit Baumbewuchs) und Lufträume die sich über die gesamte Gebäudehöhe ausdehnen sorgen für ein offenes Raumgefüge. Die Segel der straßenseitigen Süd- und Westfassade sorgen für die Beschattung.
Der Querschnitt der Halle wird durch die Vorgabe, dass die Arbeiten in der Produktion möglichst natürlich belichtet werden müssen, bestimmt. Im nördlichen Hallenschiff sind ein Hochregallager und zwei weitere Bürobereiche eingeschoben. Einen wesentlichen Teil der Anlagentechnik bildet das Prüffeld, welches mit dem im freien liegenden Maschinenhaus, über einen Leitungskollektor, verbunden ist. Das Maschinenhaus, ein freistehender, fensterloser Monolith, beinhaltet nur Anlagentechnik und keine Arbeitsplätze.

Fotonachweis: Architektur Consult ZT GmbH