NEUBAU KULTUR- UND VERANSTALTUNGSHALLE "STEINHALLE" Lannach


Bauherr: Marktgemeinde Lannach Orts- und InfrastrukturentwicklungsKEG, Lannach
Standort: Hauptstraße 6 , A-8502 Lannach
Wettbewerb: 01/2003
Planungsbeginn: 02/2003
Baubeginn: 09/2003
Fertigstellung: 10/2004
Bebaute Fläche: 1.533 m²
Nutzfläche: 2.350 m²
Umbauter Raum: 15.650 m³
Gesamtkosten: 5,4 Mio Euro

Ein neues repräsentatives Veranstaltungszentrum - die sogenannte „Steinhalle“ - markiert das neue Erscheinungsbild der Gemeinde Lannach. Die städtebauliche Einbindung, der Platz dient als Bindeglied zwischen Kirche und Veranstaltungshalle, und das Gebäude, das förmlich dem Platz entspringt mit seiner schlüssigen inneren Organisation bilden eine Großform mit der Qualität einer Landmark. Das markante Gebäudeprofil ergab sich aus dem Grundstückzuschnitt und den unterschiedlichen Höhen der angrenzenden Bebauung. Nur durch Anhebung und Knickung der Ebenen und Überleitung in eine schräge Fassade konnte eine topografische Formung in Sinne landschaftlicher Gestaltung erreicht werden. Die dynamische, schiefwinkelige Form mit auskragenden Vordächern und einer schrägen Fassade, besteht zum Teil aus regionalem Bruchschotter (Stainzer Gneis) und einer Glasfassade.
Unterhalb des großen Daches, findet sich eine kompakte offene Raumstruktur und eine über mehrere Geschosse offene, Licht durchflutete, barrierefreie Verteilerzone.
Die erstklassige Akustik wird durch einen extrem hohen Schallschutz unterstützt. Die moderne Bühnenausstattung und die Vielzahl raumhoher, mobiler Trennwände gewährleisten höchste Variabilität, auch in Hinblick auf wechselvolle Anforderungen.
In mehreren Reihen angeordneten Pappeln schirmen die Einfamilienhäuser unterhalb des Schlosses ab und geben dem Schloss ihre optische Ruhe zurück.

Fotonachweis: Paul Ott, Graz