Biennale 2017 – österreichischer Pavillon Venedig

Für die 57. Kunstbiennale in Venedig mit den präsentierten Werken von Brigitte Kowanz und Erwin Wurm wurde Architetkur Consult mit der Gestaltung des Österreich-Pavillons beauftragt. Während die Skulpturen von Erwin Wurm im denkmalgeschützten Pavillon von Josef Hoffmann sowie im Hauptzugangsbereich ausgestellt wurden, galt es für eine Lichtinstallation von Brigitte Kowanz ein Stück temporärer Architektur zu schaffen. Hermann Eisenköck entwarf den Annexbau in Holzriegelbauweise, wobei die Konstruktion nach außen hin sichtbar blieb und die Beplankung an der Innenseite durch ihre glatte, geweißte Holzoberfläche einen neutralen kubischen Raum für Kowanz Lichtinstallation „Infinity and Beyond“ schuf. Der formal zurückhaltende „White Cube“ bot das perfekte Gebäude für Kowanz‘ Installationen, die »… die Schnittstelle von konkretem und virtuellem, begrenztem und unendlichem Raum« (Brigitte Kowanz) zu thematisieren versuchte.

 

Fotonachweis: Architekt Hermann Eisenköck

Kategorie: Kultur
Standort: Venedig, Italien
Jahr: 2017
Status: Fertiggestellt
Auftraggeber: Austrian Pavilion La Bienale di Venezia 2017
BGF: 120 m²
Leistung: alle Leistungsphasen